
Bienvenido a Cartagena, donde estĂĄn las cosas buenas đ¶
Eigentlich hatten wir heute vorgehabt Minca zu besuchen und am Abend von Santa Marta aus nach Cartagena de Indias zu fahren. DafĂŒr hatte ich auch schon ĂŒber das Online-Portal Redbus ein Ticket fĂŒr uns gebucht. Jedoch waren wir von der heiĂen Nacht und kaum Schlaf so fertig, dass wir uns das leider sparten. Ich las im Internet nach, dass man vor Ort am Schalter sein Ticket umbuchen kann.
Die eine Frau, die auch verantwortlich fĂŒr das AirBnB ist kam vor dem Check-Out vorbei und checkte die Klimaanlage, sie entschuldigte sich und fragte warum wir nicht dem Inhaber auf AirBnB geschrieben hĂ€tten. Wir erklĂ€rten ihr, dass wir das bereits getan hatten. Der Inhaber entschuldigte sich ĂŒber die App auch nochmal und wollte uns fĂŒr die Nacht eine Erstattung geben, damit wir ihm keine schlechte Bewertung gaben.



Wir lieĂen uns mit dem Taxi zum Busterminal von Santa Marta bringen. Die nette Dame am Schalter tauschte unser Ticket fĂŒr den Abend gegen eines gegen 11 Uhr vormittags. Das lief alles ohne Probleme. Solange die Busse nicht ausgebucht sind hat man gute Chancen. Im Wartebereich lernten wir noch eine NiederlĂ€nderin und eine Britin kennen. Wir tauschten uns ĂŒber unsere Reiseerlebnisse aus und machten aus, dass wir in Cartagena de Indias ein gemeinsames Taxi nehmen wollten wenn wir die ungefĂ€hre gleiche Richtung hĂ€tten. Ich hatte nĂ€mlich schon auf der Karte gesehen, dass das Busterminal von Cartagena weit von dem Zentrum und interessanten Teil von Cartagena entfernt lag, also auch da wo wir unsere UnterkĂŒnfte hatten.




Wir fuhren wieder eine ganze Weile am Meer entlang. Die Busfahrt ĂŒber schliefen Tobi und ich eine Weile. Wir waren heute total fertig. Und hatten bis 17 Uhr als der Bus ankam auch nur eine TĂŒte Chips zu Essen gehabt.

Als wir in Cartagena ankamen teilten wir uns ein Taxi und erklĂ€rten dem Taxifahrer, dass wir vier Leute mit drei verschiedenen UnterkĂŒnften waren und den Preis durch drei Teilen wollten. Er war sichtlich verwirrt, aber wir schafften es uns mit ihm zu verstĂ€ndigen. Auf Englisch hĂ€tte er das niemals verstanden. Gut, dass Tobi und ich es ihm erklĂ€ren konnten. Er fuhr uns zum Preis von 60000 COP (ca. 14âŹ). Das war in Ordnung zu viert. Tobi saĂ vorn und unterhielt sich sehr angeregt mit dem Taxifahrer. Auf der Taxifahrt sahen wir bereits die Wolkenkratzer von Cartagena de Indias nahe dem Meer aufragen.

Als wir zuletzt bei unserem AirBnB abgesetzt wurden, checkten wir zunĂ€chst die Klimaanlage. Man hatte uns versprochen, dass alles einwandfrei funktionierte. Drauf hatten wir nach den beiden ReinfĂ€llen in Santa Marta bestanden. Alles war dort super neu mit Einzelzimmern, aber geteilten BĂ€dern und KĂŒche.
Unser Viertel war wohl etwas unsicherer. Denn als wir rausgehen wollten und ich bereits auf der StraĂe mit meinem Handy in der Hand stand machte uns der Inhaber der Unterkunft darauf aufmerksam, dass man hier in der Gegend auf seine Wertsachen sehr aufpassen musste. Auch ein Handy könne man uns schnell mit einem Motorroller aus der Hand klauen. Er empfiehl uns ein Schnell-Restaurant in der NĂ€he und seine Freundin, die gerade mit einem Hund den sie gerettet hatte Gassi ging, brachte uns dorthin. Wir nahmen, weil es ehr gĂŒnstig war eine riesen Portion WĂŒrstchen mit Pommer und eine Riesen-Pizza und mussten noch den Rest einpacken lassen und mitnehmen. Wir fielen dann am Abend totmĂŒde ins Bett und schliefen Dank funktionierender Klimaanlage gut.