Un recorrido por el centro de Cartagena de Indias

Wir schliefen lange aus und ließen uns dann für umgerechnet ein paar Euro mit einem Cabify in das Zentrum und die historische Altstadt Cartagenas bringen.

Wir liefen ein Stück an der Straße am Meer entlang und steuerten dann wieder ins Zentrum und setzten uns in den Außenbereich eines Cafés. Natürlich wurden wir direkt von ganz vielen Händlern mit Schmuck und Handarbeiten angesprochen, ob wir nicht was kaufen mögen. Gegen Ende, Tobi war gerade am telefonieren, kam ein Mann mit einem tragbaren Lautsprecher vorbei und spielte laute Salsa-Musik. Dann sprach er Tobi an, ob er ihm nicht Geld dafür geben wolle. Tobi verneinte. Er fragte, ob er die Musik nicht möge und Tobi meinte: „Nein, vor allem jetzt gerade nicht“. Er ignorierte wohl, dass Tobi auch am telefonieren war. Etwas unangenehm, brachte mich aber auch zum grinsen. 😁 Irgendwann verscheuchte der Kellner den Mann auch.

Wir liefen weiter und begutachteten einige Plätze und Statuen im historischen Viertel und Touristen-Viertel Getsemaní. Die Gässchen waren alle schön bewachsen und die Häuserfassaden verschiedenfarbig und ansprechend. Es zeichnete sich ein anderes Bild als in den äußeren Vierteln in denen viele Straßen vermüllt sind.

Gegen Abend setzten wir uns noch in das Restaurant El Barón gegenüber der Kirche San Pedro Claver. Ich aß zum ersten Mal Ceviche, eigentlich ein peruanisches Nationalgericht, das aus rohem Fisch und vor allem Limettensaft mit weiterem Gemüse und vor allem pikanten Gewürz besteht.

Die Stimmung in diesem Teil der Stadt war besonders am Abend sehr schön und wir lauschten auch authentischer Salsa-Musik während wir durch die Straßen schlenderten.

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