
Ab nach La Habana (HĂ€?)
Primera parada: Cuba đšđș
Mittlerweile sitzen wir am Gate im Fraport mit unseren kompakten WanderrucksĂ€cken und reiben uns immer noch den Schlafsand aus unseren Ăuglein. Nichtsdestotrotz sind wir nicht minder aufgeregt wegen unserer bevorstehenden Reise nach Kuba. Papierkram. Check! Sicherheitskontrolle. Check. Warten auf eltstĂŒndigen Flug… Check! Diese Prozedur werden wir so oder so Ă€hnlich in den nĂ€chsten Monaten noch so oft durchleben. Aber angesichts des bevorstehenden Abenteuers ist es das allemal wert.

Tobias ist schon lange Zeit gespannt auf Kuba. Ich freue mich natĂŒrlich auch. Auf seiner Reiseliste standen von Anfang an Kuba und Panama und ich möchte unbedingt Kolumbien, Peru und Bolivien besuchen. Mein Bruder Niklas, der schon eine Viertel-Weltreise von 13 Monaten – insgesamt vom sĂŒdlichsten Punkt Argentiniens bis rauf nach Kanada in Nordamerika – hinter sich hat, empfiehl mir unter anderem diese LĂ€nder zu bereisen, da die Kultur, Natur und Kulinarik dort sehr vielfĂ€ltig sein soll. Dazu bald dann aber mehr mit authentischen Geschichten und eindrucksvollen Bildern.

Tobis Bruder Christoph hat uns noch extra nach Frankfurt gebracht und wir haben die Nacht bei Verwandten von Tobi und Christoph in der NĂ€he des Flughafens verbracht. Unsere RucksĂ€cke sind mit dem Nötigsten gepackt und Tobi erzĂ€hlt mir gerade, dass das noch eine abenteuerliche Reise wird. So etwas haben wir noch nie gemacht. Wir fĂŒhlen uns frei und gleichzeitig merkwĂŒrdig. Unsere Arbeit gekĂŒndigt, keine Bleibe und wir werden nur von unseren Ersparnissen fĂŒr die nĂ€chsten Monate leben. Auf diese Weise lebt man nicht oft. Aber ganz bestimmt eröffnet dies einem eine ganz neue Sicht auf die Welt und die Möglichkeiten, die uns zur VerfĂŒgung stehen unser Leben zu gestalten.

Was wollen wir erstmal in Havana machen? Als Tobi und ich online das Einreiseformular fĂŒr Kuba ausfĂŒllen mussten, war ihm nicht klar das mit La Habana tatsĂ€chlich Havana gemeint ist đ das fand ich natĂŒrlich witzig. V und B werden in der spanischen Sprache oft beide sehr Ă€hnlich wie ein ganz weiches B ausgesprochen. Deshalb auch diese abweichende Schreibweise. Durch die Serie Achtung Abzocke und meinen Bruder Niklas und Onkel Marco und den lieben Arbeitskollegen von Tobias namens Camilo wissen wir schon auf was wir vor Ort Acht geben mĂŒssen. Stichwort: Taxifahrer. AuĂerdem werden wir auch so schnell es geht einige unserer Euro und Dollar in kubanische Peso wechseln. Das geht vorab nĂ€mlich nicht von Zuhause aus. Einfuhr und AusfĂŒhr der WĂ€hrung ist strengstens untersagt. Da ich schon wieder Probleme mit meiner Haut, hauptsĂ€chlich an den Unterarmen bekomme, wird es mich sofort an den Strand locken. Eine Oldtimer-Tour in einem kultigen Chevy oder Ă€hnlichem GefĂ€hrt werden wir auf jeden Fall steht auf jeden Fall an. Und Lauri will Tobi Salsa beibringen und ganz viel mit ihm tanzen đđȘ©đș

Tobi hat diesen kleinen niedlichen Blog, der tatsÀchlich mein erster ist und den ich immer schon Mal machen wollte, aber nie dazu kam, auf die Schnelle vor Start unserer Abenteuerreise zusammengezaubert. Alle Interessierten wollen wir mit diesem Blog einen möglichst guten Eindruck verschaffen was wir auf unserer Reise erleben und wie es uns in der Ferne ergeht.
Also ¥Hasta la Vista! (Auch wenn ich das noch nie aus dem Mund eines Spaniers gehört habe)
