
Un viaje nocturno a Cali
Der Bus auf den wir mitten in der Nacht warteten fuhr natürlich auch mit Verspätung los. Die Fahrt sollte ganze 7 Stunden dauern und so entschieden wir uns durch die Nacht zu fahren. Der Bus startete gegen 1:30 Uhr in der Nacht. Es war eisig kalt in dem Bus und so nahmen wir uns unsere Jacken inkl. Innenfutter und Handtücher um so dennoch kuschlig warm einige Stunden zu schlafen zu können. Dieses Mal hatten wir einen äußerst komfortablen Bus mit viel Platz.

Während der ersten Stunden war auch das Licht gedimmt und so war es von der Atmosphäre her sehr angenehm einzuschlafen. Auch die Sitze konnte man so verstellen, dass man sich gut in eine liegende Position begeben konnte. Laura hatte gedacht wir würden durch den Süden nach Cali fahren und hatte sich deswegen auch nicht die lange Fahrzeit erklären können. Tatsächlich ging es aber wieder zurück Richtung Norden nach Bogotá, Zentralkolumbien, und dann über kleine Städte wieder in den Süden, wo Tobi zwischendurch auch in den Abgrund (ohne Leitplanke oder sonst ein Zaun) auf der Fahrt sehen konnte. Trotzdem schlängelte sich der Bus gekonnt durch die emgen Serpentinen und den hohen Wald der Anden.

So vergingen die Stunden zum Glück schnell und wir kamen dennoch mit zwei Stunden Verspätung in Cali an. Keine Überraschung, es war bereits 10:30. Damit hätten wir gerechnet und wir könnten auch erst um 12:30 in AirBnB rein. Als wir aufstanden entdeckte Laura aber auf Tobis Sitz eine Pistolenkugel. Ein kurioser Fund. 😅

Bei Cali handelt es sich um eine größere Stadt, sie hat über eine Million Einwohner, somit funktionierte auch Cabify zum Glück wieder. Da ist etwas sicherer als einfach so in ein Taxi einzusteigen. Wir suchten uns also im Terminal ein Restaurant, hatten gut dort gegessen und nahmen ein Taxi via Cabify zu unserem AirBnB. Angekommen mussten wir ein wenig nach dieser suchen, weil die Adresse nicht identisch zu der tatsächlichen auf AirBnB war. Wir konnten diese aber schließlich finden und fanden ein super Hotelzimmer vor. Luxus pur für ein AirBnB.
Wir ruhten uns einige Zeit in diesem Zimmer aus und draußen regnete und gewitterte es anschließend stark. Eine sehr schöne Stimmung um erstmal im Zimmer zu bleiben um sich zu entspannen.

Am Abend liefen wir durch die Straßen und suchten uns ein Restaurant um dort etwas gemütlich zu essen. Wir fanden ein typisch italienisches Restaurant. Danach liefen wir im Regen zurück und schliefen uns noch bis zum nächsten Tag aus.