Una playa de ensueño en el Caribe

Da man uns weiterhin wegen des Zimmers zu ignorieren schien und auch sonst die Stimmung im Aluna Hostel eher unangenehm war, beschlossen wir für die weiteren drei Nächte eine andere Unterkunft zu buchen. Diese war nicht weit entfernt, musste aber noch bestätigt werden.

Somit ließen wir nach dem Frühstück unsere großen Rucksäcke im Zimmer des Hostels und machten uns mit den kleinen Rucksäcken auf nach Taganga. Wir gingen in die Nebenstraße und fragten nach und nach durch welcher Bus denn nach Taganga fahre, da manche keine Schilder mit dem Ziel in der Scheibe hatten. Als wir im kleinen Nachbarort Taganga ankamen, wollten wir sofort nach einem Boot suchen. Unser Ziel war nämlich der Strand Playa Cristal, welcher innerhalb des Parque nacional natural Tayrona, liegt. Es handelt sich bei Taganga um einen netten kleinen Hafenort. Wir wurden auch direkt angesprochen als wir uns gerade umschauen wollten. Es gab einen offiziellen Stand des Unternehmens Ecoturismo Taganga an dem Bootstouren an verschiedene Strände angeboten wurden. Da wir auch eine Weile an einem Strand entspannen wollten und kein Strandhopping betreiben wollten wählten wir die günstigere Tour bei der wir am Playa Cristal von Bord gehen sollten. Sie kostete uns wenn ich mich Recht erinnere umgerechnet 20€ pro Person.

Wir hatten noch Glück die letzte Tour bekommen zu haben (die Boote fahren nämlich nur am Vormittag) und fuhren eine ganze Stunde mit dem Schnellboot an der Küste entlang. Die ganze Zeit über spritzte das Wasser an den Seiten hinweg, aber wir blieben relativ trocken auf dem Hinweg.

Es hüpfte auf und ab, machte uns aber Spaß. Mindestens einer Frau vor uns wurde dabei aber schlecht. Die grünen Berge mit ihrem dichten Dschungel waren beeindruckend zu beobachten von unserem Boot aus.

Als wir am Strand ankamen und aus dem Boot ausstiegen mussten wir eine kleine Gebühr von 6000 COP (ca. 1,50€) pro Person entrichten um Einlass in den Naturpark zu erhalten. Danach wollte man uns direkt wieder Liegestühle und Schirme andrehen. Wir lehnten dankend ab und hatten schon ein schattiges Plätzchen unter Bäumen im Visier.

Im kristallklaren und blauen Wasser gab es einige Steine und Felsen auf die man acht geben musste. Ansonsten war dieser paradiesische Strand umrundet von Dschungel eine Klasse für sich.

Mal wieder kriegten wir Besuch von einem Streuner, der sich einfach an den Baumstamm legte und vorher noch ein wenig Sand aufbuddelte und auf unseren Badetüchern verteilte um sich im darunter liegenden kalten Sand zu kühlen. 😄

Wir entspannten ein paar Stunden bevor uns das Boot wieder mitzurücknehmen sollte.

Auf dem Rückweg mit dem Boot hatten wir heftigeren Wellegang und wurden extrem nass. Uns spritzte das Wasser nur so ins Gesicht. In Taganga angekommen zogen wir uns schnell um bevor wir in den Bus zurück nach Santa Marta stiegen.

Unsere neue Unterkunft, ein AirBnB, hatte uns mittlerweile den Aufenthalt bestätigt. Wir gingen also zum Hostel zurück und holten unsere restlichen Sachen. Dann checkten wir aus, wobei uns der Typ an der Rezeption relativ dümmlich und mit einem Grinsen im Gesicht fragte weshalb. Wir erklärten im, dass wir uns nicht wohl fühlten und nicht richtig schlafen konnten, weil wir trotz entsprechender Buchung ein Zimmer ohne Klimaanlage bekommen hatten und auch nichts dagegen getan wurde. Er zeigte keine Einsicht und meinte uns stünde kein Zimmer mit Klimaanlage zu. Dann erklärten wir noch, dass wir massiven Schimmelbefall in Bad und Zimmer hatten und zeigten ihm Fotos. Er bat uns ein anderes Zimmer an, bestimmt ohne Klimaanlage, aber wir sagten wir hätten bereits eine andere Unterkunft gebucht. Außerdem hatten wir keine Lust mehr dort zu bleiben. Eine Erstattung der restlichen Nächte, die wir nicht in Anspruch nahmen, bekamen wir nicht. Eine Entschuldigung blieb natürlich aus. Wir hatten insgesamt 90€ bezahlt. Auf der Hälfte blieben wir sitzen. Immerhin war es nicht teuer gewesen. Auch Check24 meldete sich nicht mehr. Wir erwarten keine Hilfe mehr.

Wir machten uns auf zur neuen Unterkunft und hatten für etwa 5€ mehr pro Nacht als im Hostel zuvor auch eine bessere Unterkunft. Es gab einen TV und auch eine Klimaanlage, die zwar eine Weile zum runterkühlen brauchte, aber ihren Dienst tat.

Wir gingen abends noch essen und bekamen im Restaurant noch einige Ständchen von einem Trompetenspieler, der durch die Altstadt spazierte um sich etwas dazu zu verdienen. Diese Nacht konnten wir uns erholen und wuschen auch unsere Wäsche in der Unterkunft, da diese einen Waschraum für die Gäste zu Verfügung stellte.

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