
Desde los techos de la ciudad
Tobi hatte einen Narren am Café & Restaurant El Biky gefressen und somit gingen wir dort wieder lecker europäisch frühstücken.

Wieder im Hostel schrieben und veröffentlichten wir ein paar Beiträge für unseren Blog und setzten uns ins große Wohnzimmer von Odalis Wohnung, das wir mitbenutzen durften. Dort war der Internetempfang ein wenig besser als auf dem Zimmer. Insgesamt war die Internetsituation meist aber eine Tortur. Vor allem bei Hochladen der Bilder.




Tobi – bester Freund aller Tierchen (bis auf Quallen) 😉 – spielte mit der Wachhündin. Mir war das nicht geheuer. Tobi meinte auch, dass sie nicht gerne über den Kopf gestreichelt würde, ansonsten aber ganz lieb sei.

Gegen Nachmittag machten wir uns auf in die Stadt und nutzten erstmals die App La Nave, welche wie Cabify oder Uber funktioniert. Dort kann man kostengünstig Taxis bestellen. Dafür braucht man aber einer kubanische Handynummer. Die Taxifahrer rufen an um den Abholpunkt bestätigen zu lassen. Es ist von Vorteil wenn man dann Spanisch kann. 😄 Eine Taxifahrt von 3-4 Kilometern dauert meist knapp 10 Minuten und kostete uns meist knapp 3 Euro (1000 CUP).

Wir ließen uns zum Plaza Vieja bringen und trafen wieder meinen Onkel in einem – trotz der zentralen Lage im Altstadtviertel – sehr günstigen Restaurant. Außerhalb würde auch kräftig um Kundschaft geworben. Für dieses Restaurant aber nicht. Das war bei diesen Preisen und dem delikaten Essen auch nicht nötig. Ich hatte mir einen auf Empfehlung meines Onkels einen panierten Fisch namens Eperlan bestellt und Tobi einen Albondigas (Fleischbällchen) dazu gab es noch Salat und Arroz Moro.
Wir unterhielten uns noch mit einem Kubaner, der die Gegend rund um Sancti Spiritus und Trinidad, in der wir auch gewesen waren, als die nach seinem Empfinden schönste und vielfältigste des Inselstaates bezeichnete. Außerdem tauschten wir uns noch mit einem Basken aus.



Nach dem wir uns von der Gruppe rund um meinen Onkel verabschiedeten gingen wir ein paar Meter weiter seinem Tipp nach das Hotel Raquels aufzusuchen. Ein von innen sehr schönes Gebäude. Um auf die Dachterrasse zu gelangen mussten wir unten an der Bar Getränke bestellen. Preise waren fast wie bei uns daheim. Hat sich uns auf der Dachterrasse ein beeindruckender und interessanter Ausblick über die Dächer von Havanas Innen- und Altstadt bot. Auch hier konnte man die ganzen Mängel und die Armut erkennen.



Die Getränke wurden uns auf die Dachterrasse gebracht. Wir hatten diesen Ort die ganze Zeit für uns allein. Ein schöner Geheimtipp für Touristen.






Abends ging es dann nochmal überraschenderweise ins El Biky. 😂 Aber zu Abend aßen wir dort zum ersten Mal. War wieder extrem lecker. Tobi hatte Lasagne und ich mit Thunfisch und Gemüse gefüllte Pimientos und Pommes dazu. Zum Nachtisch gab es richtig saftigen Brownie mit Erdbeereis.