Un museo con historia

Nun war auch schon die erste Nacht in Trinidad vorbei und wir wollten nach wie vor noch der Sonne ein wenig fern bleiben. Wir machten uns also auf den Weg zum Frühstück. Wir suchten ein wenig nach Restaurants und uns wurde Don Pepe empfohlen. Es liegt direkt im Zentrum und hat ein leckeres Angebot. Dort angekommen bestellten wir uns direkt etwas um uns zu stärken.

Wenig später liefen wir ein wenig durch die Stadt um diese ein wenig zu erkunden. Dabei fiel uns ein altes großes Gebäude ins Auge. Es ist gelb und man teilte uns mit, dass man dort sich umschauen kann. Gebühr betrug 150 Pesos pro Person (~42ct).

Wir gingen also in die Ausstellungen und sahen uns verschiedene Stücke an. Es gab verschiedene Porzellansammlungen, einen antiken Kühlschrank, außerdem noch verschiedene Möbel. Insgesamt also spannend was es damals bereits so in Kuba gab. Außerdem war der Ausblick vom obersten Stockwerk aus wirklich schön. Man konnte direkt auf die Berge schauen.

Die Ausstellung beinhaltete verschiedene Stücke aus Deutschland und anderen Ländern. Siedler hatten wohl damals diese mitgebracht. Dadurch gab es her noch einige Unikate aus Porzellan, Glas und noch weiteres zu bestaunen. Insgesamt gab es noch sehr hochpreisige Stücke, welche man besser nicht kaputt machen sollte, da es sehr teuer werden kann.

Aus dem Museum heraus suchten wir dann auch noch nach einem passenden Sonnenschutz. Leider ist die Auswahl hier in Kuba recht gering und viele dieser Produkte haben eine sehr lange Zutatenliste. Also blieben wir erstmal bei unserem bewährten Kokosöl. Im Internet hatte ich noch einen weiteren Tipo mit Sesamöl gefunden, dieses Öl würden wir hier aber auch wohl nicht bekommen. Also werden wir uns dann im nächsten Land danach auf die Suche machen.

Nachmittags fuhren wir dann noch zum Strand La Boca. Dort fanden wir vor allem ausschließlich Einheimische vor. Das Wasser war sehr schön und das Örtchen auch sehr ruhig. Perfekt um sich auszuruhen und im Schatten sich zu regenerieren. Zum Strand waren wir mit gemieteten Fahrräder aus der Unterkunft gelangt. Zum Glück konnten wir dort immer mal wieder zwei leihen. Nicht ganz günstig, aber dafür sportlich. Nur bei dem Wetter musste man natürlich auch immer genügend Trinken einplanen.

Die kleinste Bewegung ist für die ganze Natur von Bedeutung; das ganze Meer verändert sich, wenn ein Stein hineingeworfen wird.

Blaise Pascal

Abends waren wir dann in Trinidad essen, da es hier sonst nicht wirklich Möglichkeiten gibt (Supermärkte kennt man nicht wirklich und etwas auf die Hand ist eher etwas für Havanna).

Das Restaurant hatte bisher noch keinen Fast, aber warb mit Live-Musik, also gingen wir hinein. Wir sahen als wir Platz nahmen bereits den einsamen Trompeter, welcher wie sich zeigte wirklich gut Trompete spielen konnte. Wir bestellten auch gleich ein wenig zu Essen zu trinken und genossen die Musik. Der Trompeter konnte wirklich gut spielen (kann ich ja gut bewerten, immerhin habe ich selbst Trompete gespielt). Als wir also gingen gab ich ihm noch 5 Dollar in die Hand und bedankte mich.

In der Unterkunft angekommen fielen Laura und ich dann ins Bett und schliefen nach den vielen Eindrücken wieder schnell ein.

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